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American Nightmare Albumcover
American Nightmare
s/t
VÖ: 16.02.2018
Rise Records
Bewertung

Für Hardcore-Fans der früheren Stunde ist American Nightmare ein standfester Name. 2003 änderte die Band aus Boston ihren Namen aufgrund eines Rechtsstreits in Give Up The Ghost um. 2004 löste sie sich schließlich auf. Nun melden sich American Nightmare unter altem Namen im Original-Line-Up zurück und präsentieren ein neues Album, das schlicht und selbstbewusst genau jenen Namen trägt.

Wütend, düster, ungestüm

Zeit für Schnick Schnack gibt es hier nämlich nicht. Ziel des Albums ist es, ein Hardcore Punk-Album zu erschaffen, das American Nightmare in reinster Form repräsentiert. Ein Album, das deutlich macht, was American Nightmare waren und was sie jetzt sind. Wie Phoenix aus der Asche meldet sich das Quartett zurück. Gerade einmal knapp 18 Minuten rotiert die Platte im Player und in dieser Zeit lassen American Nightmare absolut nichts anbrennen.

Wütend, düster, ungestüm: Man merkt der Band die unbändige Energie immer noch an, die sich innerhalb der neun Songs in voller Wucht entlädt. Neben astreinem Oldschool Hardcore ist beispielsweise „Colder Than Death“ mit Sprechgesang im Gothicstil eindeutig ein Ausreißer, wird aber gleich im Anschluss von „Dream“ in stattlicher Speed Punk-Marnier abgelöst.

„This is ground zero“

“No filler, just existential poetic venom. This is ground zero, a new life for the band”, kommentiert Frontmann Wes Eisold. Dabei sollen die neuen Songs eine Antwort auf die alten Werke der Band darstellen. Und gleichzeitig alle Unsicherheiten und existenziellen Ängste von damals bestätigen. „Ich kämpfe immer noch täglich mit der anhaltenden Depression, die ich leider in meinem Kopf habe. Sie ist tief verwurzelt und ich musste es in dieser Form herausfinden“, so Eisold.

Von einem wirklichen Comeback ist allerdings gar nicht mal die Rede. Denn für die Band aus Boston stellt das Album ein Neuanfang dar. Mit diesem neuen Werk sind American Nightmare laut eigener Aussagen das erste Mal genau da, wo sie immer sein wollten. Und da sind sie verdammt nochmal auch genau richtig – willkommen zurück!

American Nightmare Albumcover

American Nightmare
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Über Hanna
„All it takes is one song to bring back thousands of memories“

Im Herzen immer noch überzeugtes Emo-Kind, finden darin mittlerweile auch Bands wie Counterparts, Touché Amoré, Slipknot, Comeback Kid und Boston Manor ihren festen Platz. Außerdem ebenfalls so gut wie immer an Hannas Seite: Hündin Mia, mit der sie Alltag, Büro, Bett und Pizzakäserand teilt. Wenn sie nicht gerade um das letzte Stück kämpft, holt sie sich den nächsten Kaffee oder philosophiert nach ein paar Gläsern Sekt darüber, warum My Chemical Romance immer noch eine der besten Bands der Welt ist.

Hanna Jahresrückblick Count Your Bruises Magazine 2017

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